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Wildwestpanoramen im Süden Gran Canarias

Nur wenige Autominuten vom touristischen Zentrum im Süden Gran Canarias entfernt, findet man eine Landschaft vor, welche sehr an die der amerikanischen Canyons erinnert. Steil aufragende erodierte Felswände und trockene staubige Pfade zeichnen das Bild einer echten Westernlandschaft. Abgesehen von Kakteen und wenigen anderen angepassten Pflanzenarten findet man kaum Vegetation in den kargen Schluchten. Gerade diese raue Landschaft aber macht gerade den Reiz der vielen, wunderbaren Wandertouren aus, welche hier möglich sind.

Weiter Richtung Inselmitte findet man auch spärlichen Kiefernbewuchs und um die verschiedenen Stauseen herum, kann man sich im Schatten der malerischen Palmenhaine von den Mühen erholen. Vielleicht ist es einfach die Nähe zu den Zentren des Badetourismus, die dafür verantwortlich ist, dass gerade hier das Angebot zum Wandern nicht so angenommen wird, wie es die Region verdient hätte. Denn wer glaubt schon, dass sich in unmittelbarer Umgebung der Bettenburgen des Südens einige einzigartige Naturerscheinungen wie man sie sonst meist nur aus dem Südwesten der USA kennt, befinden. Die Natursteinbögen des Barranco Hondo zum Beispiel, sind sogar vielen eingefleischten Inselkennern unbekannt. Was vielleicht auch daran liegt, dass sie nicht über ein ausgebautes Wegenetz zu erreichen sind.

Viele der Wege bestechen durch wunderbare Panoramaausblicke, tiefen Schluchten und dem Reiz der Einsamkeit. Inzwischen gibt es im Süden einige gut beschriebene und ausgebaute Wanderstrecken. Andere wiederum sind aber ohne wirklich ortskundige Hilfe kaum zu finden. Viele der Wanderrouten führen durch ausgewiesene Naturschutzgebiete, welche alleine hier im Süden eine Fläche von rund 10.000 Kilometer umfassen. Entlang dieser Routen findet der Wanderer immer wieder kleine verträumte Weiler, die sich aufgrund ihrer Abgeschiedenheit ihren bäuerlichen Charme bewahren konnten.

Canyon auf Gran Canaria

Canyon auf Gran Canaria ©iStockphoto/amriphoto

Auch außerhalb der Sommermonate sollte man darauf achten, ausreichend Wasser auf seine Wanderung mitzunehmen. Ebenso ist es ratsam eine geeignete Kopfbedeckung zu tragen. Es kann in den Barrancos und auch auf den Ebenen oberhalb dieser sehr heiß werden. Gerade um die Mittagszeit herum findet man hier kaum Schatten, weswegen eine realistische Einschätzung der äußeren Umstände, sowie der eigenen Leistungsfähigkeit unerlässlich ist.

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