Radsport
Der Radsport auf Gran Canaria steckt, gemessen an den sehr guten Voraussetzungen, noch in den Kinderschuhen. Das merkt man spätestens wenn man als Radfahrer unterwegs ist. Die Infrastruktur orientiert sich in erster Linie an den Bedürfnissen der Autofahrer. Während man in weiten Teilen der Insel als Radfahrer schon als Exot gilt, gibt es im Süden der Insel sowie im Inselinneren einige hervorragende Strecken. Allerdings sind die Gegebenheiten auf der Insel eher für Radfahrer mit Erfahrung und guter Kondition geeignet, da die besten und schönsten Routen durch gebirgiges Terrain verlaufen und es an Flachetappen zur Erholung mangelt.
Trotzdem ist das Fahrrad das wohl das beste Fortbewegungsmittel um die Insel kennen zu lernen, da man mit annehmbarer Geschwindigkeit fortbewegen und überall problemlos anhalten kann, um die wunderbare Natur der Insel auf sich wirken zu lassen.
Dabei kann man innerhalb von einem oder zwei Tagen die gegensätzlichen Landschaften, von Sanddünen und schroffen Barrancos bis hin zu grünen Almwiesen und Pinienwäldern hautnah erleben.
Die Klimatischen Bedingungen machen Gran Canaria aber nicht nur für Radtouristen interessant. Jedes Jahr verbringen Profi-Radfahrer einen Teil des Winters auf der Insel um zu trainieren. Neben dem Radrennsport entwickelt sich die Insel aber auch zu einem Eldorado für Moutainbiker, welche im Inneren der Insel perfekte Gegebenheiten vorfinden, die in naher Zukunft auch dazu beitragen sollen, Gran Canaria zum Austragungsort von Weltcup-Rennen zu machen.
Rennräder und Mountainbikes kann man sich in verschiedenen Stationen in Playa del Ingles ausleihen. Es gibt auch einige Veranstalter, die Fahrradreisen und auch Trainingscamps für Radsportbegeisterte anbieten.