Erlebe Spanien
Gran Canaria
Wandern Gran Canaria
Auswandern
Sehenswürdigkeiten
Freizeitmöglichkeiten
Sehenswerte Orte


Der unbekannte Naturtipp/ Highlights der Ostküste

Die meisten Besucher der Insel werden den Osten Gran Canarias lediglich auf der Fahrt vom Flughafen zu den Hotels im Inselsüden wahrnehmen. Vorfreude wird hierbei wohl eher nicht aufkommen. Zu abschreckend wirken die teils tristen Wohn- und Industriegebiete.

Auch werden die wenigsten Touristen den Wunsch verspüren den Osten der Insel näher zu erkunden. Dabei warten gerade hier einige der schönsten Naturlandschaften Gran Canaria auf den Besucher. Für den Wanderer sind in der Regel folgende drei Gebiete interessant.

Der in einem ehemaligen Vulkankrater der so genannten "Caldera de Tirajanas" gelegene Ort Santa Lucia ist Ausgangspunkt verschiedener Wanderungen in dieser Gegend. Der Ort mit seinen Obstgärten und der hübschen Kirche ist wirklich schön und durch seine malerische Lage am Sorrueda Stausee, inmitten mehrerer Palmenhaine, allein ist schon einen Besuch wert. Die weitere Umgebung ist eher trocken und von karstigen Felsen geprägt.

Hier befindet sich auch die Felsenfestung Ansite, die letzte Zuflucht der Altkanarier vor den spanischen Eroberern. Einer der alten Wanderwege führt zu diesem von einem Höhlensystem durchzogenen Felsen und bietet eine hervorragende Gelegenheit körperliche Betätigung und Geschichtserlebnis unter einen Hut zu bringen.

Weiter Richtung Norden, bei der Stadt Agüimes befindet sich der "Barranco de Guayadeque", der, nicht zu Unrecht, für viele als einer schönsten Barrancos der Insel gilt. Der wildromantische Barranco selbst ist schon sehenswert und ist Ausgangspunkt verschiedener spektakulärer Wanderungen, abseits von Touristenströmen. Das Tal ist schon seit Beginn der Besiedelung durch die Altkanarier bewohnt und noch heute leben einige Canarios, zumindest temporär noch in den urigen Höhlenwohnungen. Der Wanderweg der durch den Barranco führt, endet am Vulkankrater, der Caldera de los Marteles in der Nähe des Pico de las Nieves.

Etwas oberhalb von Telde, der zweitgrößten Stadt Gran Canarias, befindet sich die Gemeinde Valsequillo. Größer kann der Kontrast zum kargen Inselsüden kaum sein. Der Ort befindet sich in der Senke eines ehemaligen Vulkankraters. Hier sammelt sich das von den umliegenden Bergen ablaufende Wasser und beschert der Gemeinde eine üppige, blumenreiche Vegetation. Auf den Wiesen wächst der Klee teils kniehoch und im Frühjahr erstrahlt das Tal in der Pracht von über 2000 blühenden Mandelbäumen. Die Gegend ist geprägt vom Wasser. Auf den Wegen trifft man immer wieder auf kleine Bachläufe oder auch kleinere Wasserfälle und teilweise dschungelartige Vegetation.



Bildergalerie Spanien Gallerie
weitere Bilder...