Lanzarotes berühmtester Sohn "Cesar Manrique"
Die Liebeserklärung dieses einzigartigen Künstlers an diese Insel kann man auf Lanzarote überall sehen, man kann sie spüren und sie hautnah erleben. Cesar Manrique wurde 1919 in Arrecife, der heutigen Hauptstadt, geboren, er wächst in der Nä-he der Lagune "San Ginés" auf. Außer ihm gibt es noch einen Bruder und zwei Schwestern, wovon die eine seine Zwillingsschwester ist. Er geht in Lanzarote in die Schule und belegt später an der Universität von La Laguna auf Teneriffa einen Kurs zum Städtebaumeister.
Dieser Mann war Architekt, Bildhauer, Umweltschützer und Autor in einem. Alles was er tat, tat er nicht für sich selber, sondern für seine Heimat. 1945 verließ er Lanzarote und zog nach Madrid, dort wollte er Fuß fassen mit seinen gegenständlichen Bildern. Bald entdeckte er aber die abstrakte Kunst für sich. 1964 wurde er von Nelson Rockefeller nach Amerika eigenladen, dort bleibt er vier Jahre. Als er wieder in seiner Heimat war, wollte er diese zu einem der schönsten Plätze der Welt verwandeln.
Überall auf der Insel, wo man hinsieht, findet man irgendetwas von Cesar Manrique. Dem Künstler ging es nicht nur darum, die Kunst mit der Natur in Einklang zu bringen, sondern er setzte die Gegebenheiten und die landschaftlichen Wunder so um, dass diese erhalten blieben. Er änderte an der Geschichte der Insel nichts, sondern er unterstützte den Kommerz mit seinen Werken, der durch die Touristen eingezogen war. Er wollte die traditionelle Architektur erhalten und auch wieder gegenwärtig machen, das sah er als seine Berufung an.
Man begegnet Cesar Manrique heute u. a. in den Lavahöhlen und in den Grotten.
Cesar Manrique verstarb am 25. September 1992 durch einen Autounfall. Auf der Insel Lanza-rotte wird er aber ewig weiterleben.
