Yaiza - weiße Strände und alte Vulkane
Die früher vor allem für die Landwirtschaft genutzte Region Yaiza, befindet sich im Süden von Lanzarote und gehört zu den sieben Gemeinden auf der Insel. Am Anfang des 18. Jahrhunderts gab es in dieser Gegend gewaltige Vulkanausbrüche, so dass die Einwohner sich von der Landwirtschaft verabschieden mussten, da eine normale landwirtschaftliche Nutzung der Lavaflächen natürlich nicht mehr möglich war. Der fast vollständig zerstörte Ort wurde von den Bewohnern mühsam wieder aufgebaut, und seither wurde die Gegend für den Weinbau genutzt und für den Tourismus ausgebaut. Dieser ist inzwischen auch die Haupteinnahmequelle für die Einwohner von Yaiza.
Der Ort Playa Blanca liegt auch in der wunderschönen Gemeinde Yaiza und ist ein beliebter Urlaubsort. Früher war es lediglich ein kleiner Fischerort, heute zieht es die Touristen mit seinen weißen Stränden an, die der Stadt auch zu ihren Namen verholfen haben. Trotz des Tourismus, hat sich der malerische Ort seinen ländlichen und charmanten Charakter bewahren können. Vom kleinen Hafen aus, kann man mit der Fähre die benachbarte Insel Fuerteventura erreichen. Etwas außerhalb des Ortes, in Richtung Westen, liegt der imposante Vulkan Montana Roja, der eine Höhe von fast 200 Metern hat. Auf einem schönen Wanderweg kann man auf den Vulkan hinauf gelangen und einen schönen Ausblick über die Lavalandschaft genießen. Hinter dem gewaltigen Vulkan befindet sich der uralte Leuchtturm Faro de Pechiguera aus den 30-er Jahren. Diesen kann man auch über den Wanderweg erreichen, und er ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier befindet sich auch der südwestlichste Zipfel Lanzarotes.