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Teguise

Der frühere Bischofssitz Teguise ist eine der ältesten Städte der Kanarischen Inseln und war bis 1852 auch die Hauptstadt von Lanzarote. Auch diese Stadt kann, wie viele andere kanarische Städte, auf eine blutige Vergangenheit zurückblicken. Die Stadt wurde von vielen Angriffen der Piraten im 15. und 16. Jahrhundert arg gebeutelt. Eine Gedenktafel in der "Blutgasse", der Callejon de Sangre, erinnert auch heute noch an einen dieser scheußlichen Angriffe. Besonders sehenswert sind allerdings die vielen Kirchen in Teguise, allen voran die Kirche San Miguel, die dem Erzengel Michael geweiht wurde. Der sonntägliche Markt ist mittlerweile zu einer großen Touristenattraktion geworden. Teguise heisst jedoch nicht nur die Stadt, sondern auch eine der sieben Gemeinden auf Lanzarote. Der Ort Costa Teguise entstand in den 70-er Jahren und wird seither immer weiter ausgebaut.

Es handelt sich hier um einen reinen Touristenort, hier leben nur wenige Einheimische. Bei der Errichtung wollte man jedoch den typisch kanarischen Baustil bewahren und begrenzte die Bauhöhe auf maximal zwei Etagen. So fügten sich die Bauten wunderbar in die Landschaft ein und der Ort hatte einen gewissen Charme. Lange konnte dieser Baustil jedoch nicht gehalten werden. Irgendwann legte man mehr Wert auf finanzielle Vorteile, als auf eine schöne Optik. Inzwischen wurden leider viele große Hotels in Costa Teguise gebaut. Um den Ort für die Touristen noch attraktiver zu gestalten, wurden die Strände allesamt künstlich angelegt. Dennoch sind die Strände von Costa Teguise sehr schön und locken jedes Jahr viele Touristen aus aller Welt an.



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