Playa de Palma
Noch vor 100 Jahren war hier die Urlandschaft des "Großen Sandes" zu finden. Heute steht hier die größte Feriensiedlung Spaniens. Das Fischerdorf S'Arenal zählte im Jahr 1920 lediglich 60 Einwohner. Auch heute noch sind die typischen einstöckigen Häuser der Fischer, mit vorgezogener, überdachter Terrasse bewohnt. Heute ist die Playa de Plama von Hotels und Gastronomiebetrieben gesäumt. Sie erstreckt sich über eine Länge von 8 km in einem weiten bogen von Can'Pastilla bis S'Arenal. Hier fällt der Strand besonders flach ins Meer ab ist feinsandig und damit besonders gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet. Eine 3 km lange, palmenbestandene Promenade spendet zum Einen Schatten, zum anderen durch zahlreiche Strandbars Erfrischung. Ein Spaziergang, aber auch eine Fahrrad- oder Inliner-Tour ist hier auf jeden Fall ein Erlebnis.
In den zahlreichen Restaurants, Bars und Cafes herrscht rund um die Uhr lebendiges Treiben. Vor allem nachts erwacht in Discos, turbulenten Bodegas und urtümlichen Kneipen ein munteres Treiben.
Im Winter besuchen vorwiegend ältere Gäste die Playa de Palma. Dann geht es ein wenig ruhiger zu. Nur wenige Hotels haben geöffnet und man hat bei dem milden Frühlingsklima den langen Sandstrand häufig fast ganz für sich alleine.
Man findet hier von kleinsten Hotels bis zum fünf-Sterne-Hotel alles. Alle Häuser sind gut klimatisiert und bieten Mittag- und Abendessen in Buffetform.
Die Hauptstadt der Insel Palma, liegt nur etwa 12 Kilometer entfernt. Man erreicht sie über eine gute Busverbindung. Palma ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Aber auch im Hinterland der Ferienstadt finden sich bemerkenswerte Ausflugsziele. So stehen hier die meisten her historischen Windmühlen. Sie dienten als Wasserhebewerke, die mit der Kraft des Windes Grundwasser auf die Felder pumpen.